Apfelchallenge II

Mein liebster Apfelkuchen meines Liebsten ist ein Pudding Apfelkuchen mit viel, viel Apfel und wenig Teig und Rum Rosinen und Pudding.

Wir brauchen:

1 kg säuerliche Äpfel

230 g Weizenmehl 405
1 Ei mittel
1/2 Backpulver
230 g Zucker
130 g weiche Butter
1 Vanillezucker

Rosinen in beliebiger Menge
Rum

3 Becher Schlagsahne
1 gutes Vanillepuddingpulver

Zimt-Zucker Mischung

So wird es gemacht:

Rosinen mindestens 2 Stunden vorher in Rum einweichen. Am Tag vorher ist noch besser.

Butter und 130 g Zucker schaumig schlagen. Ei, Mehl, Backpulver, Vanillezucker dazu geben und und zu einem glatten Teig verkneten und ihn auf den Boden einer 26er Springform drücken. Am Rand etwas hochziehen, aber schön dünn.

Die Äpfel haben wir mit unserem Apfelwunder geschält, entkernt und geschnitten, so dass wir am Ende Apfelspiralen hatten, die wir dann einfach in Scheiben gebrochen haben. Das ist übrigens eine geniale Maschine! nicht mal 30 Sekunden pro Apfel

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Jetzt die Apfelscheiben auf den Boden geben. Die Rosinen abgießen und auf den Äpfeln verteile.

2 Becher Schlagsahne aufkochen.

1 Becher Sahne mit 100 g Zucker und dem Puddingpulver verrühren. Die kochende Sahne vom Herd nehmen und die Puddingpulvermischung unterziehen.

Jetzt heiß auf den Kuchen und über die Äpfel geben.

Das ganze mit einer Zimt-Zucker Mischung bestreuen.

Backen bei 170 Grad Ober-Unterhitze 60 – 70 Minuten. Stäbchenprobe.


Die Beeren Show

Also wirklich, man kann doch nicht immer einfach diese leckeren Beeren in sich hineinstopfen, sie unter Eis, Quark und Puddingcremes verschwinden lassen, sie zu Shakes zermixen und im Kuchenteig ertränken.

Nicht bevor man wenigstens mal genauer hingeschaut hat.

Hier als die Beeren Show, um uns einem Moment lang für all die Genüsse zu bedanken, die sie uns bescheren.

Kleinmarkthalle

Die alte Kleinmarkthalle in Frankfurt wurde schon 1879 gebaut, um endlich der Flut von Bauern Herr zu werden, die in die Stadt kamen um am Weckmarkt, Kornmarkt oder in der Schirn ihre Waren zu verkaufen. Hygienische Überlegungen spielten dabei eine Rolle. Und die bessere Erreichbarkeit für die Bürger. Es wurde sogar extra eine Bahnlinie gebaut, die aus dem betuchten Westend direkt zur Halle führte, bekannt auch als die „Dienstmädchenlinie“.

Das alte Gebäude wurde völlig zerbombt und ab 1954 wieder aufgebaut. Eine Schönheit ist das nicht geworden. Aber ein Bummel in der Kleinmarkthalle ist einfach ein Erlebnis und eigentlich ein Muss alle paar Wochen.

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Über 60 Händler bieten frische Lebensmittel an. Hier gibt es wirklich alles. Und natürlich lässt man sich in totaler Enge an einem der kleinen Tischchen einen Imbiss servieren. Frisches italienisches Brot mit Schinken und Salami? Frische Pasta? Sushi? Feinen Espresso und gefüllte Datteln? Tapas? Grüne Soße?

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Natürlich ist es das, was man landläufig eine „Apotheke“ nennt. Eigentlich darf man hier nicht einkaufen. Nicht mit Blick auf die Preise. Und doch kommt man immerzu mit prall gefüllten Tüten wieder heraus. Das Angebot ist einfach unwiderstehlich.

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Auch in diesen Zeiten hat die Kleinmarkthalle einige Stunden am Tag geöffnet. Mit dem beschaulichen Bummeln ist es zurzeit leider vorbei. Um so mehr freue ich mich darauf. Der erste Besuch wird sicher ein kleines Fest!

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Schneeweiß und Rosenrot

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Die roten Früchten der Wild- und Heckenrosen, die Hagebutten,  überstehen den Winter am Strauch. Sie sind jetzt oft der einzige Farbtupfer weit und breit.

Besonders hübsch anzusehen, wenn der Rauhreif die Zweige und Früchte weiß verziert.

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Angeregt vom unverdrossen knalligem Rot der Früchte nahm ich nach dieser frostigen Fotosession eine Packung Hagebuttentee aus der Apotheke mit. So gab es zum Aufwärmen eine Tasse Hagebuttentee mit Honig. Lecker und gesund! Frisch decken ungefähr 8 Hagebutten den täglichen Vitamin C Bedarf.

Den Tee kann man übrigens selber machen: einfach im Herbst die Hagebutten pflücken, kleinschneiden und bei 35 Grad im Ofen trocknen. Beim Aufgießen in ein Teesieb geben, so dass Kerne und feine Härchen nicht im Tee schwimmen.

Früher haben wir viel gesammelt: für die Pferde als gesunder Snack und für uns zum Trocknen. Nächstes Jahr denke ich mal wieder dran.

Brotdurst

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Brot ist mehr

Brot ist Grundnahrungsmittel. Ein Synonym für Nahrung schlechthin. Brot ist aber noch viel mehr als das. Brot ist Liebe und eine Faszination. Brot ist Zuhause. Brot ist Sattsein. Brot ist Erinnerung. Brot ist Teilen und Zusammensein. Frisches, warmes Brot ist Glück.

Brot ist Geschichte

Vor 6000 Jahren buken die Ägypter das erste Brot. Und entdeckten Hefe und Sauerteig. Ein Stück Brot ist seitdem ein fester Bestandteil unserer Geschichte und auch unserer Kultur. Brot hat Symbolwert. In vielen Kulturen und Religionen. Brot und Spiele, Brot und Arbeit, ein gebrochenes Brot, eine wundersame Vermehrung. Brot für die Welt. Brot und Salz.

Die deutsche Brotkultur und ihre Vielfalt sind heute ein anerkanntes Kulturerbe.

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Brot ist Handwerk – Backen Kunst

Obwohl Brot nur aus ganz wenigen Bestandteilen besteht, ist die Herstellung ein Lehrhandwerk, das Backen eine Kunst. Wenn ihr die Urgroßmutter fragt, so kann sie euch Geschichten darüber erzählen. Über traditionelle Rezepte und Zubereitungen. Über Brotöfen. Über Mehle und Triebmittel.

Heute ist Brot oft Massenware und schnelle Herstellung und Haltbarkeit verlangen Zusatzstoffe, die im Brot eigentlich nichts zu suchen haben.

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Selber backen ist einfach. Und total schwer.

Also eigentlich braucht man nur Mehl, Wasser, Salz und ein Triebmittel, also Hefe oder Sauerteig. Die Triebmittel kann man selbst herstellen. Hefe ist überall. Ein paar unbehandelte Datteln oder einige Stücke Tomate mit Wasser angesetzt ergeben ein respektables Hefewasser. Mehl und Wasser werden einfach zu Sauerteig. Wenn man weiß, wie es geht.

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Korn kann man selber mahlen, muss man aber nicht. Das Mehlangebot regionaler Mühlen bietet heute ein ungeheure Vielfalt an Mehlen: Roggen, Dinkel, Weizen, Vollkorn oder feinstgemahlen. In vielen Mahlgraden. Alte Sorten tauchen wieder auf. Spezielle Züchtungen und Mahlweisen aus den Nachbarländern oder den Ländern der Welt. Schweizer Ruchmehl, Elsässer Brötchenmehl, Kanadischer Manitoba Weizen, Französisches Baguettemehl. Der Anteil an Schalen und der Mineralstoffgehalt sowie der Proteingehalt sind immer unterschiedlich.

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So weit, so gut …

Nun passiert allerdings beim Zusammenfügen und Kneten dieser einfachen Zutaten Erstaunliches. Ohne Zusatzstoffe und in nicht kontrollierter Umgebung – also einer normalen Küche wie bei dir und mir – reagieren diese einfachen Zutaten stets unterschiedlich miteinander. Jedes Mehl ist anders. Selbst wenn das Gleiche auf der Tüte steht. Feuchtigkeit, Umgebungstemperatur, die Art des Knetens und die Zeit des Knetens, die verwendete Hefe, der selbstgezüchtete Sauerteig – alles entwickelt ein Eigenleben.

So ist bei selbstgebackenem Brot nie eines genau wie das andere. Deshalb ist es so spannend, Rezepte nachzubacken.

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Brotdurst

Schon nach einer Woche Urlaub wächst bei mir der Hunger auf selbstgebackenes, warmes, duftendes Brot. Ich kann es kaum erwarten, den Ofen anzuheizen, den schweren Eisentopf heraus zu holen und den Teig zwischen meinen Fingern zu fühlen.

Ich bin ein mit Glück gesegneter Mensch. Nicht nur habe ich mich mit Hefe und Sauerteig arrangiert – das war eine nicht ganz einfache Entwicklungsgeschichte – und backe inzwischen mit einiger Leichtigkeit und Experimentierfreude mein Brot. Ich lebe auch noch mit einem Metzger zusammen und in unseren Gärten wachsen Kräuter und manch Gemüse.  Alles auf den Bildern in diesem Artikel – außer Butter und Frischkäse – stammt aus eigener Herstellung.

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Die wichtigsten Zutaten …

… blieben bisher unerwähnt: Zeit und Liebe.  Arbeit ist es eigentlich nicht viel.

Natürlich ist es Spukkram, aber mit schlechter Laune und bockigem Herzen entstehen keine guten Brote. Ist zumindest meine Erfahrung. Achtsamkeit und Ruhe hingegen gefallen dem Teig.

Und wenn man dem Teig dann noch viel Zeit für seine Entwicklung gibt, dankt es das Brot mit mehr Geschmack und langer Haltbarkeit. Viele Brote werden heute mit möglichst wenig Hefe gebacken – das verlängert die Teiggare. Oft dauert es Tage bis ein Brot mit einem zuvor hergestelltem Sauerteig oder einem Hefevorteig bereit ist für den Ofen.

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Mindestens aber eine Nacht. Aber dieses Warten erhöht die Vorfreude. Auf den Duft, das Krachen der Kruste, die saftige Krume. Nicht geht über den ersten Anschnitt eines frisch gebackenen Brotlaibs. Die erste Scheibe und der Knust müssen immer gleich gegessen werden. Länger kann man nun wirklich nicht warten.

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Und wenn euch jetzt das Wasser nicht im Munde zusammen läuft, dann weiß ich es auch nicht. Ansonsten: auf zum Brotkasten und Guten Appetit!

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Großmutters Rezepte

Im letzten Beitrag zur Handschriftenserie würdigen wir Großmutters Plätzchenrezepte. Irgendwo in einem alten Kochbuch habt ihr sicher auch noch einige. Und jetzt wissen wir: können wir sie problemlos lesen, dürften sie aus der Zeit nach 1940 stammen. Müssen wir an den Zutaten ein wenig herumraten, weil sie in Sütterlin niedergeschrieben wurden, ist das Rezept wahrscheinlich noch älter.

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Der Weihnachtsbrief der in diesem Kochbuch oben steckt, stammt vom 23. Dezember 1915. Und so genau weiß ich nicht, was das Christkind hier empfiehlt. Zumindest müssen Butter, Eier, Mehl, Zucker und Mandeln hinein.

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Einen friedlichen 2. Advent. Vielleicht duftet es heute ja auch in eurer Küche nach Plätzchen.

Das Apfelwunder

Also – ähm – wahrscheinlich mach ich mich jetzt total lächerlich. Aber ich habe eine Wundermaschine gefunden. Außer mir kennen sie wahrscheinlich alle. Aber ich halt nicht.

Wichtig ist diese Maschine vor allem für alle, die Apfelkuchen lieben. Oder Bratäpfel. Oder irgendwas anderes mit Äpfeln. Für diese Menschen ist das Teil geradezu unverzichtbar.

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Echt jetzt: Apfel draufstecken, an der Kurbel drehen und innerhalb von Sekunden (liegt natürlich daran, wie schnell du drehst) ist der Apfel geschält, entkernt und in Scheiben geschnitten.

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Vier Äpfel in unter 5 Minuten. Oh kommt, bitte sagt mir, dass es außer mir noch jemanden gibt, der das nicht kannte …

Klar habe ich die Äpfel auch gleich verwertet.

In einem VielFrucht – WenigTeig Apfelkuchen mit karamelisierten Walnüssen, die ich persönlich gesammelt, geknackt, geröstet und karamelisiert habe.

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Und hier kommt der Kuchen.

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Das Rezept gibt es auf meinem Foodblog: http://bit.ly/2Mv4TiY

 

Aus Urgroßmutters Küche

… stammen die Schätze, die in diesem Kalender die Food Fotos begleiten. Alte Küchengerätschaften, Kochbücher und Briefe, die jahrzehntelang durch viele Hände gingen und dann liebevoll gesammelt wurden, zeigen, wie es es in Urgroßmutters Küche ausgesehen haben mag. Der Kalender „Küchen Still-Leben aus Kaisers Zeiten“ zeigt nostalgische Bilder von damals.

 

 

Kann man hier noch einmal in Ruhe anschauen und bestellen:
978-3-671-01531-3.COVKlick!

Fundstück

Es gibt Fundstücke, die mich wirklich glücklich machen. Seit Jahren sammle ich alte Küchensachen. Also nicht so aus den 60ern, sondern eher welche aus Kaisers Zeiten.

Dinge, denen man ansieht, dass sie viele Leben lang durch viele Hände gegangen sind und ihren Job gemacht haben. Diese alte Holzschüssel, vielleicht eine Gärschüssel, ist so ein Stück, das mir einfach Freude bereitet.

Ich kann meine Finger gar nicht genug über die das glatt gearbeitete Holz gleiten lassen  und Machart und Reparaturen bestaunen.

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Dass die große Schüssel ein Wertstück war, kann man an den vielen Reparaturen erkennen. Jeder Riss wurde mit einer Metallabdeckung aus unterschiedlichen Materialien versehen. Die Risse oben am Rand zusammen gedrahtet.

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Das Stück, das auch außergewöhnlich groß ist, hatte jede Aufmerksamkeit verdient. Die Enden der Risse wurden noch einmal mit Metallklammern versehen.

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So hat sie viele Jahrzehnte überdauert, vielleicht sogar ein Jahrhundert.

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Und schlussendlich gab es dann noch einen Aufhänger. Den passenden Haken an meiner Küchenwand habe ich schon gefunden.

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Am ersten Morgen des Jahres …

… blubbert ein Sauerteig in meiner warmen Stube leise vor sich hin. Riecht gut. Ich sammle die letzten leeren Sektgläser ein, trage alles in die behagliche Küche. Das Grauwetter draußen ignoriere ich, setze die Kaffeemaschine in Gang und mache mich daran, den Teig fertig zu kneten.

Küche 2019

Den Kopf voller Pläne fürs nächste Jahr. Backpläne, Reisepläne, Fotopläne und dem wundervollen Gefühl der warmen Anwesenheit eines Gefährten, dessen Schritte gleich die alte Treppe knarren lassen werden, wenn er – begleitet von vielfachem Pfotengetrappel – seinen ersten Kaffee aus der Küche holt.

Das Neujahrsbrot habe ich gestern schon fertig gebacken und es duftet. Kräftig ausgebacken mit viel Vollkornmehl. Diesmal dem kanadischen Wholemeal Breadflour.

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Ein Rezept findet ihr in meinem Küchenblog.
So darf ein Jahr beginnen: mit einem frischgebackenem Brot, einer Familie voller Liebe und Plänen, die Lust auf die Zukunft machen.

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Habt ein tolles Jahr 2019!

 

Rost …

Ganz schön runtergekommen oder fotogene Patina?
Rostige Gegenstände, gefunden an verlassenen Plätzen, faszinieren mich einfach.

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Aber ihr solltet wirklich gut hinsehen. Würdet ihr der Sache trauen? Ein 17er Schlüssel?

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Ein Pinsel mit Herstellernummer?

Das ganze rostige Zeug ist einfach extrem lecker. Den Pinsel langsam ablecken und so richtig kräftig ins Gewinde beißen.

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Übrig bleibt? Beste belgische Schokolade!

 

 

 

 

Brügge im Regen

Die Markthändler hingen bei jeder neuen Böe an ihren Schirmen als ginge es um ihr Leben und ein undurchdringlicher Regenschleier verwehrte uns den Blick auf die historischen Schönheiten Brügges.

Also wenden wir uns im Schutz von Torbögen, Passagen und Markisen dem zu, was man in Brügge auf keinen Fall auslassen darf: dem Schaufensterbummel.

oznorHier spiegeln sich regenverhangene Fassaden in einem der Fenster der vielen Chocolaterien, die süße Köstlichkeiten in fast jeder möglichen fantasievollen Ausprägung anbieten. Ob Uhrwerk oder Steampunk Ausgeburt: die schiere Größe ist hier bereits beeindruckend.

 

cofCoole Nummer: hier handelt es sich nicht etwa um rostiges Werkzeug, sondern um feinste belgische Schokolade. Aber ganz schön überzeugend, oder?

 

cofcofWeihnachten naht. Neben Rentieren, Tannen- und Schneemännern gibt es Schokoladen Champagner und High Heels. Und wer hätte nicht gerne so einen echt sexy Weihnachtsmann unterm Baum?

 

cofAber damit nicht genug. Wie erotisch Schokolade sein kann, demonstrieren glitzernde Schoko Tangas und weitere erotische Dessous samt Inhalt. Mal ehrlich: so eine Schokobrust für schlappe 25 EUR? Wo man da wohl zu knabbern anfängt?

 

oznorAchtung: Auch verlockend, aber diesmal nicht aus Schokolade. Da dieser Sexshop mit äußerst geschmackvollen Fensterdekorationen gleich zwischen zwei Schokoladengeschäften liegt, kann man da schon mal ins Grübeln kommen.

 

cofNicht fehlen dürfen Stickerei und Spitze in schier überwältigenden Variationen. So ein Brillentäschchen mit Klimt in gestickt? Hat doch was!

 

oznoroznorQuietschbuntes und Antikes zwischen Kitsch und Kunst lassen Langeweile bei diesem Schaufensterbummel erst gar nicht aufkommen.

 

cofEdel drapiert: Feinste Tabakwaren und was Mann sonst so alles unbedingt braucht.

 

Es hat aufgehört zu regnen.  Hier könnte man sich jetzt vielleicht ein Fahrrad mieten. Vielleicht nächstes Mal.

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Wir entscheiden und für den Fischmarkt und ergattern noch schnell unser Abendessen.

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Und schon wandern die Krebsscheren in die Tasche zu den Schoko Trüffeln und den rostigen Schauben.

Und zuletzt: Wollte ich euch meine belgische Waffel mit Schokosauce zeigen …

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Kräuter Nostalgie: Teil 2

Wird Zeit, dass die 12 Motive zu meinen Küchenkräutern fertig werden. Im Garten sind auch die mehrjährigen abgeerntet und selbst auf dem Markt wird es jetzt schwer, noch schöne Kräutertöpfe zu finden. Die alte Dame , der ich ein Bündel blühendes Bohnenkraut abkaufen wollte, beschied mir, dass das nur zusammen mit größeren Mengen ihrer Bohnen zu haben sei. Zugemessen. Aber dieses Foto habe ich dann doch noch hinbekommen.

Bohnenkraut

Bohnenkraut

Verwendung: frisch auf die breiten Bohnen zum Schnitzel am Samstag
Trocken: bei mir in alle Eintöpfe und Suppen mit oder ohne  Bohnen

Schnittlauch

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Frisch auf so ziemlich alles, was einen Hauch von zwiebeligem Frischekick braucht. Kartoffeln, Salat, Rührei. Trocken? Keine Ahnung, da es eigentlich immer frisch verfügbar ist.

Das gleiche gilt eigentlich für

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Davon habe ich sogar ein Töpfchen getrocknete. Muss sehr alt sein. Zur allergrößten Not lieber aus dem Tiefkühfach.

Salbei

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Frische Blätter in der Pfanne rösten und zur Kalbsleber servieren. Köstlich.
Getrocknet im Winter als Salbeibutter zu Pilzgerichten oder zu Fleisch, einem sehr kross gebratenen Nackenkotelett zum Beispiel.

Rosmarin

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Rosmarinkartoffeln mit einem Hauch von Knoblauch frisch aus dem Backofen. Einfach ein paar Zweige zum Hähnchen mit in den Ofen geben oder mit dem Fleisch in der Pfanne braten.

Getrocknet setze ich es eher zurückhaltend ein, lange kann man auch im Winter die Zweige aus dem Garten holen. Aber die Verwendung soll schließlich die Gehirnleistung steigern. Also besser täglich.

Estragon

Estragon

Frisch manchmal äußerst intensiv. Eine Estragon-Senf-Sauce zu Eiern ist einer meiner Favoriten. Ein Hauch getrockneten Estragon in die Spargel Hollandaise ist auch mal was anders. Ach und frisch eine prima Zutat zu Gin.

 

Kräuter Nostalgie

Duftende frische Kräuter aus der Landhausküche und meine ganz persönlichen liebsten Verwendungstipps: 12 Bilder kommen in den nächsten Wochen aus meinem Studio und machen Appetit auf den Einsatz frischer Kräuter jetzt gerade im Winter.

Aber natürlich haben bei den meisten auch die getrockneten Versionen ihren überzeugenden Auftritt in  der Küche.

Majoran

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Frisch: in meiner selbstgemachten Kartoffelsuppe.
Getrocknet: im Hackbraten.

Thymian

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Frisch: Ein Brathähnchen mit dem Bauch voller Thymian.
Trocken: Ofenkartoffeln oder Bratkartoffeln mit Thymian und Rosmarin

Minze

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Frisch: auf Erdbeeren und in Schokoladensauce
Trocken: unbedingt zu Lamm

Rote Kresse

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Frisch: Mit dem leicht scharfen, pfeffrigen Geschmack perfekt zu Kartoffel-, Eier- oder Nudelsalat.
Nochmal frisch: Einfach auf ein Käse- oder Wurstbrot.

Faszination Rot

Rot fasziniert.  Es ist frech, aber auch warm. Es sticht hervor und besticht.  Es ist sexy und lasziv. Es drängt sich nach vorn. Es traut sich was. Es ist lebendig und voller Versprechen. Immer ein Hingucker.

Mich wird es diesen Winter warm halten. Mal schauen, was ich alles vor meine Kamera bekomme. Mit den Früchten habe ich angefangen.

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Echt scharf …

„Cutting Edge“ ist ein Motiv aus der Serie „Chili Fantasien“.

Da werden meine Lieblinge zerschnitten, gefesselt und erstochen. Aber auch in Blumensträuße gemogelt und sie müssen sich ihrem Dämonen stellen.

Die Serie macht einfach Spaß. Wird sicherlich noch fortgesetzt. Der Winter kommt und für mich die Zeit der Studiofotografie.

Der Kalender mit diesen Motiven ist schon aus dem letzten Jahr. Gibt ihn natürlich frisch für 2019 und dazu eine Menge Motive in allen Leinwandgrößen.

www.calvendo.net/de/galerie/scharfe-chili-fantasien—creative-food-design?size=A4&type=KAL

Das letzte Schokoladenbild ist schon aus der neuen Serie.

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War doch so oder?

Also, wir waren krank. So richtig, böse, virustechnisch, flach liegend, platt, nix essen, nur leiden. Ihr kennt das sicher.

Wenn es einem dann langsam ein wenig besser geht, soll man doch essen, worauf man Lust hat. War doch so, oder?

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