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Seit Tagen nur Wolken und Gewitter. Gestern Nacht reißen die Wolken für kurze Zeit auf.

Und obwohl ich natürlich wusste, dass das Unsinn war, habe ich einfach das Handy in den Himmel
gehalten beim Hundespaziergang.

Heute früh schon wieder Gewitterhimmel. Aber für einen Augenblick …

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Baden mit den Jungs – natürlich nicht ohne meine Füße

Gleich früh, bevor es entweder zu heiß wird oder die Gewitter uns wieder erwischen, fahren wir mit den Jungs an die Seeme gleich hinterm Schloßpark in Büdingen.

Dabei natürlich wieder meine Füße, die gleich mitten im Glücksklee landen.

Rostgemälde II

Dies ist definitiv eines meiner Lieblinge.

Es erinnert mich an die Skeleton Coast in Namibia. Meereswellen, Sandwellen, eine Wüste direkt am Meer und Schiffswracks. Hier surfen verrückte Sandsurfer die lange Sandwelle hinab, Erinnerungen an Herberts „Dunes“ und am Rande Trümmerteile von aufgelaufenen Schiffen, einfach verlassen, der Zeit, dem Vergehen überlassen. Kein Platz für Menschen.

Wie ein Blick von oben: Hitze, Trockenheit, Salzwasser, Skelette. Nur klägliche Reste von Menschenwerk.

In seiner ganzen Schönheit eine Mahnung.

Nicht ohne meine Füße

Ist euch schon mal aufgefallen, dass eure Füße immer bei euch sind? Meist zusammen mit einem paar/Paar Schuhe, wenn ihr denn nicht im Wasser planscht oder am Strand seid.

Diese Füße samt dem Paar Schuhe bringen euch überall hin. Ohne sie läuft da gar nichts. Überhaupt nichts. Nirgendwohin. Ich bin total viel unterwegs und starte diese Mini-Foto-Serie als eine Hommage an ein paar Füße. Die mich bisher so tapfer überall hin getragen haben. Und so lange diese Serie dauert, zähle ich fest auf sie.

Quatsch muss sein. Die Zeiten sind ernst genug. Und die Fotomotive draußen gerade sehr staubig. Wie meist auch meine Füße. Vielleicht freut ihr euch auch über diese etwas andere Serie.

Zwei Motive gibt es zum Start.

Dancing Toes – Knocking Wood– File 1

Into the Wild – File 2

Rostgemälde

Die ist der Beginn einer Miniserie, in der ich endlich verwirklicht habe, was ich mir lange vorgenommen habe: aus meinen Rostaufnahmen Gemälde zu machen.

Verfall und Rost sind großartige Maler. Eisenmetalle, ungeschützt Wind und Wetter und der Zeit ausgesetzt erfinden sich ganz neu.

Ich will aus jedem dieser Fotos Stück für Stück heraus lesen, was in ihnen steckt.

Die Lava Landschaft
In diesem Bild verflüssigt sich der Rost im Lauf der Bearbeitung. Blasen und Rinnen entstehen. Feuer flackern auf und entwickeln sich zu einem Flächenbrand. Alles strebt dem im Tal liegenden See zu, der aber mehr und mehr seinen Kampf gegen die Glut verliert und ringsum verkohlte Erde hinterlässt.

Zum Vergrößern klicken

Apfelchallenge III

Heute ein Stillleben. Dieses Wort irritiert mich jedesmal beim Schreiben. Dieser dreifach Tippton klingt verrückt.

Diese wunderschöne sehr alte Schale war ein ebay Schnäppchen von jemandem, der nicht wusste, was er da hatte.

X-fach geflickt mit gehämmertem Metall aus verschiedenen Jahrzehnten war sie wahrscheinlich einmal ein Gärkorb für Brotteig.

Jetzt ist sie Obstschale und beherbergt jetzt gerade diese wundervoll glänzenden Äpfel.

Hinweis für Fotografen: Ganz lange mit einem sehr weichen Tuch polieren. Sie glänzen immer mehr – zumindest die meisten Sorten mit von Beginn an etwas glänzender Schale.

Apfelchallenge II

Mein liebster Apfelkuchen meines Liebsten ist ein Pudding Apfelkuchen mit viel, viel Apfel und wenig Teig und Rum Rosinen und Pudding.

Wir brauchen:

1 kg säuerliche Äpfel

230 g Weizenmehl 405
1 Ei mittel
1/2 Backpulver
230 g Zucker
130 g weiche Butter
1 Vanillezucker

Rosinen in beliebiger Menge
Rum

3 Becher Schlagsahne
1 gutes Vanillepuddingpulver

Zimt-Zucker Mischung

So wird es gemacht:

Rosinen mindestens 2 Stunden vorher in Rum einweichen. Am Tag vorher ist noch besser.

Butter und 130 g Zucker schaumig schlagen. Ei, Mehl, Backpulver, Vanillezucker dazu geben und und zu einem glatten Teig verkneten und ihn auf den Boden einer 26er Springform drücken. Am Rand etwas hochziehen, aber schön dünn.

Die Äpfel haben wir mit unserem Apfelwunder geschält, entkernt und geschnitten, so dass wir am Ende Apfelspiralen hatten, die wir dann einfach in Scheiben gebrochen haben. Das ist übrigens eine geniale Maschine! nicht mal 30 Sekunden pro Apfel

Apfelwunder1.jpg

Jetzt die Apfelscheiben auf den Boden geben. Die Rosinen abgießen und auf den Äpfeln verteile.

2 Becher Schlagsahne aufkochen.

1 Becher Sahne mit 100 g Zucker und dem Puddingpulver verrühren. Die kochende Sahne vom Herd nehmen und die Puddingpulvermischung unterziehen.

Jetzt heiß auf den Kuchen und über die Äpfel geben.

Das ganze mit einer Zimt-Zucker Mischung bestreuen.

Backen bei 170 Grad Ober-Unterhitze 60 – 70 Minuten. Stäbchenprobe.


Romantisch oder übergriffig?

In Mannis Retro Challenge forderte er mich gesten auf, auch ein Foto von mir heraus zu suchen. Vor allem da ich durchaus eine Ähnlichkeit zu seinem Kinderfoto sah.

Nun kommen wir zu diesem doch zu diskutierenden Foto.

Leider ist mein Gesicht nicht so gut zu erkennen, da ich mich in einer ziemlich eindeutigen Situation befinde.

Romantischer erster Kuss oder doch nahe an der Vergewaltigung? Man beachte die besitzergreifende Handstellung meines Partners. Geht Heina mir hier an die Kehle? Stiehlt er mir den ersten Kuss? Und ob das formgebend für meine Nase war?

Irgendwie scheint mir mein nur zur Hälfte erkennbarer Gesichtsausdruck nicht von Verzückung zu sprechen …

Oder doch? Wieso erinnere ich mich an seinen Namen? Schweres Trauma oder unvergesslich köstliches Erlebnis?

Wirklich ein Foto, das viele Fragen aufwirft. Aber mal ehrlich Manni – die Karohose und die Lockenpracht?

Foto Nostalgie

Wieder mal eine schöne Idee von Mannisfotobude.

Retrofotos von der Familie. Bin gespannt, was da alles auftaucht. Vielleicht ein paar alte Autos? Oder Küchengerät? Oder Hüte? Hüte, da mach ich gleich mal mit.

Aber erst einmal:

Das ist Ola, eine meiner Großmütter. Eigensinnig, wunderschön, ihrer Zeit weit voraus, topmodisch und absolut anbetungswürdig – fand Großvater. Sie starb irgendwann in den Kriegstagen, erschöpft, aber nicht genug, um nicht noch vom Totenbett aus den Pfarrer aus dem Zimmer zu jagen.

Ich habe sie also nie erlebt, habe aber noch 2 oder 3 Fotos von ihr und finde sie auch absolut anbetungswürdig. Zumindest habe ich ihren Namen geerbt.

Und noch ein Portrait von ihr. Diesmal von mir in Szene gesetzt.

Das nächste bleibt einfach ohne Kommentar: die Hochzeit meiner Eltern.

Alles aus dem Garten

Uups, Sonntagsbesuch. Irgendwie fehlt etwas auf dem Tisch. Dieser wilde Strauß entstand bei meiner kleinen Tour durch den Garten.

Kleine Sonnenblumen, Oleander, Sommerflieder, Flammenblume und Rosen fanden sich.

Das Ganze abgerundet mit blühender Pfefferminze, Liebstöckel, Currykraut Blüten und Rosmarin Stauden.

Die Deko war gerettet.

Lost Places Challenge

Bei Manni! Da gehe ich doch gerne stöbern.

Ein Friedhof für Fischkutter tief in Schottland
Rest von einem sehr alten Fachwerkhaus. In der Nähe.

Die Beeren Show

Also wirklich, man kann doch nicht immer einfach diese leckeren Beeren in sich hineinstopfen, sie unter Eis, Quark und Puddingcremes verschwinden lassen, sie zu Shakes zermixen und im Kuchenteig ertränken.

Nicht bevor man wenigstens mal genauer hingeschaut hat.

Hier als die Beeren Show, um uns einem Moment lang für all die Genüsse zu bedanken, die sie uns bescheren.

Fachwerk und kein Ende

Eine Fachwerkhaus Challenge? Wo sollte ich da anfangen? Ich lebe hier inmitten von Fachwerkhäusern. Das meine, die um mich herum. die im Dorf. Die im nächsten Dorf. Die in Büdingen und in Butzbach und in jedem kleinen alten Ortskern.

Fast alle denkmalgeschützt oder ensemblegeschützt, die meisten renoviert, gepflegt, gehegt und geliebt.

Nur kein Fotomotiv. Fachwerk ist hier ganz normal. Wo sollte ich da anfangen zu fotografieren?

Aber ich spiele mit. Ausgelöst hat den Fachwerk Hype https://royusch-unterwegs.com/2020/07/17/fachwerkhauser-in-der-frankischen-schweiz/

Also gibt es hier Fachwerk aus Wetzlar, Seligenstadt, Büdingen, Groß Umstadt …

Nie fotografiert wegen des Fachwerks, sondern wegen des Wetters, der Beleuchtung, etwas Ungewöhnlichem… Hach, sollte ich Fachwerk wegen Fachwerk fotografieren – ich käme zu keinem Ende.

cof

Tag 13 und 19 der Bookchallenge – ein Horror

Hiermit erledige ich gleich zwei Fragen der Book Challenge und habe mir so einen freien Tag erkauft.

Ein Genre, das ich überhaupt nicht mag, sind Horror- oder Gruselromane. Auch solche Filme mag ich nicht. Ich hasse es, vor dem Fernseher zu sitzen und mich ständig über Sachen zu erschrecken, die ich eigentlich erschreckend banal und trivial finde. Gruselig!

Gottseidank keine Regel ohne Ausnahmen. Mit einigen Stephen King Romanen kann ich mich sehr wohl anfreunden.

Ich mag es, wenn der Horror sich aus dem völlig Normalen heraus entwickelt und es keine Dämonen und Ungeheuer braucht als unseren eigenen, um es zum Schlimmsten kommen zu lassen. Needful Little Things, ich glaube der deutsche Titel heißt – In einer kleinen Stadt – ist dafür ein Beispiel.

Gelesen habe ich hingegen mit Hingabe: The Stand – das letzte Gefecht. Ich mag Dystopien und diese ist mega spannend. Das Werk ist definitiv episch. Und damit entledige ich mich der Aufgabe von Tag 19, denn die im Jahr 2016 erschienene Neufassung hat über 1700 Seiten. Überdies hochaktuell, da die Bevölkerung von einem Grippevirus ausgerottet wurde.

Ein antiquarischer Kalender und ein Stück Medizingeschichte

Da ich in der Book Challenge nachhinke, gibt es heute die Antworten auf die Fragen No3 und No4. Ich liste zu Übersichtszecken an dieser Stelle immer die bereits beantworteten Fragen und ihre Antworten auf. Und alle meine BookChallenge Artikel findet jetzt ganz einfach über den Link in der Leiste oben im Blog.

  1. Kindheitsbuch: Die Höhlenkinder
  2. Tiertitelbuch: Der Pferdeflüsterer

Zu No3, eine Zahl und No4, Grüner Einband habe ich einfach ins Regal gegriffen und das erste genommen, das ich fand.

Also präsentiere ich euch die Zahl 1931, eine Jahreszahl. Denn aus diesem Jahr stammt der Hausschatz Kalender für die Katholische Familie.

Ein recht dickes Buch mit allerlei Nützlichem, Kalendarischen, vielen Geschichten mit Moral, Witzchen, Comis, Aufmunterung, Belehrendem und Ermahnungen. Ein wenig Werbung darf nicht fehlen . Und zwischen Komik und Kanonen findet sich immer wieder ein Stück Schnittmuster.Eine wundervolle Abbildung der Zeitgeschichte.

Besonders erbaulich in diesem Jahr: ein Blick in die Zukunft des Jahres 2000.

Rechts ein Hochhaus mit 80 Stockwerken. Oben: ein Raketenflugzeug, dass in 4 Std. von Europa nach Amerika fliegt. Dann: eine Schwebebahn, die 200 km/h fährt. Und: ein riesiges Flugboot für den Verkehr von Erdteil zu Erdteil.

Und zum Schluss für die Mädels unter uns ein paar echt heiße Tipps für das häusliche Glück.

Die Ordnung ist die stärkste Stütze der Gesundheit und Heiterkeit.
Mangel und Sorgen nagen wie Mottenfraß am häuslichen Glück, drum beuge rechtzeitig vor durch treuen Fleiß, durch Berechnung, Sparsamkeit und Ordnung.
Nachgiebigkeit in kleinen Dingen ist eine der segensreichsten Blüten in dem Kranze der Pflichten, die uns die Ehe auferlegt.
Pflege die Heiterkeit, sie gibt dem Hause Sonnenwärme.“

Ich habs mal groß gelassen, dann könnt ihr weiterlesen.

Der grüne Einband ist schon ganz schön verblichen. Dieses Buch habe ich viele Male gelesen.

Es ist ein Buch, das zwar auch von Medizin und deren Fortschritten handelt, hauptsächlich aber von Menschen. Es sind die Geschichten der Verzweiflung und des Wagemuts der Patienten, die die ersten waren. Die ersten Nierentransplantierten, die ersten Herztransplantierten und die ersten Ersatzteilträger. Erstaunliche Geschichten von Versuch und Irrtum und von fast unglaublichen Triumphen.

Jürgen Thorwald erinnert in „Die Patienten“ daran, dass wir heute nie da wären, wo wir sind ohne den Todesmut dieser ersten Patienten. Neben ihren persönlichen Geschichten lernen wir auch die Pioniere der Medizin kennen, die sich an diesen ersten Operationen beteiligt waren. Die Wissenschaflter wie Biologen, Chemiker, Ingenieure, Chirurgen. Es ist gut, sich zu erinnern, welcher Kampf hinter den Dingen steht, die für uns heute selbstverständlich sind.

Ich habe Jürgen Thorwalds andere Bücher fast alle gelesen – außer den Kriegsgeschichten – und dabei immer auf spannende Art etwas gelernt. Bersonders lohnend fand ich „Die Stunde der Detektive“ über die Entwicklung der Kriminalistik und „Das Weltreich der Chirurgie“.

Dies ist eine gute Challenge. So viele Möglichkeiten sich zu erinnern. Auf immer neuen Wegen.

Also noch einmal Dank an  Ulrike von Blaupause 7.