Schreib mal wieder – Emotionen statt Emojis

Da gab es eine Zeit vor WhatsApp. Wer weiß das schon noch? Wie das war?

Voll von Emotionen für einen anderen vor einem Blatt Papier sitzen und um Worte ringen? Einen Reisebericht so zu Papier bringen, dass im Kopf des Lesenden Bilder entstehen…  Weil der nicht einfach die Destination googeln kann …

Und ganz ohne geklaute Gifs, Bildchen, Emojis. Und dann auch noch mit Tinte und Feder kämpfen statt mit Tasten und TippEx.

Breiffreundschaft

 

Erinnerungen

Was einmal geschrieben wurde, war da nicht so schnell vom Tisch.  Zu wissen, dass das Geschriebene vielleicht Bedeutung hat für eine lange Zeit, wieder und wieder gelesen wird. Gedeutet und umgedeutet.

Nie vergessen

Aufbewahrt und wertgeschätzt. Worte zum Anfassen. Das Zeugnis eines Menschen, der genau dir etwas sagen wollte. Worte zum halten, zum festhalten, sich daran festhalten.

Schönschrift3a

Wörter, die zu Worten werden. Erfahrungen, Weisheiten, Argumente um die Sache, mit spitzer Feder zu Papier gebraucht.  In ganzen Sätzen. Ganze Sätze! Ihr erinnert euch? Subjekt, Prädikat, Objekt? Mit Adjektiven, sorgsam ausgesucht , um zu beschreiben, was man wirklich meint. Unsere Sprache besitzt viele davon. Und Synonyme für sie.

Mit spitzer Feder

In einer Handschrift. So einzigartig wie der Mensch selbst. Sorgsam, lässig, die Regeln achten, den Abstand wahren oder einfach über den Rand schreiben? Jedem das Seine …

Ich habe mir für 2019 vorgenommen, einen Brief zu schreiben. Mit der Hand. Und mit Tinte (allerdings mit der Patronen Light Version). An jemanden, der mir etwas bedeutet, über ein Thema, das mir am Herzen liegt.

Oh Mann, ich glaube, ich brauche Linienpapier ….

 

Werbung