Winter Leaves

Blatt.jpg

 

Blatt2.jpg

Werbung

An diesem frostigen Morgen unter der Burg …

udb17

udb2

Frost und Nebel färben die Landschaft weißgrau. Mit der aufgehenden Sonne schält sich die Silhouette der Ronneburg aus dem Dunst.

udb19

udb20

In den kalten Wiesen suchen Reiher nach Beute, die Tag für Tag karger wird. Zwei Nilgänse genießen die ersten Sonnenstrahlen.

udb4

Noch hält das Eis der Sonne stand.

udb13

udb14

Am Angelteich spiegeln sich die Birken im klaren Wasser überall dort, wo der Nachtfrost nicht für das Überfrieren ausreichte. Und die nassen Rispen des Ufergrases glänzen in der Sonne.

udb3

udb16

udb7ab

Es wird ein wunderschöner, blauer Tag.

 

 

 

Willkommen! Ein Problem …

Ich finde, Türkränze sind immer ein herzliches Willkommen. Und ein freundlicher, warmer Empfang auch für einen selbst. Hat etwas mit „Zuhause“ zu tun.

Leider wollten in diesem Jahr die Hortensien nicht mitspielen. Ich habe hier vier Jahre alte Hortensienblüten liegen, die immer noch eine wundervolle Vintage Farbe haben. Dieses Jahr bleichten die Farben innerhalb weniger Wochen total aus.

Also mussten Winterkränze her. Winter ja, Weihnachten nein. Schon ein Kunststück.

Wann immer man anfängt den Winter zu dekorieren, ist ganz schnell Weihnachten. Rot-Grün geht also gar nicht. Da fehlt dann grad noch ein Nikolaus. Glitzer geht auch nicht. Kügelchen sind verdächtig.

Und wann wurden Tannenbäume und Elche – als solches ganzjährig vorkommend -eigentlich zu Weihnachtssymbolen?

Ein Hauch von Schnee, ein paar Tautropfen, Gewürze, Walnüsse, ein Stern und dann doch noch ein dezenter Elch – das sollte durchgehen. Was meinst ihr?

Kranz1.jpg

Kranz3.jpg

 

Das grüne Land

Grünes LAnd.jpg

Grünes Land – Frühling

Die Zeit der Wunder
ist vorbei, sagst du.
Vernunft regiert.
Und doch: ich gehe
durch ein grünes Land.
Die Ufer unerschlossen,
die Tiefen unerforscht.
Kein Weg außer dem,
den ich gehen will.
Gefahr? Bedrohung?
Ich bin der Weg.
Und ich bin nicht verschieden
von dem Grün.
Dieses Land endet,
wenn ich aufhöre zu gehen.
Dieser Weg führt dorthin,
wohin ich gehen will.
Denn hier:
regiert die Sehnsucht.

 

Grünes Land – Winter

Die grauen Zeiten
werden länger.
Jahr um Jahr.
So lange,
dass du fast vergisst.
Wenn dann das Beben
unter deinen Füßen ist,
die Welt mit Macht
das Grün gebiert.
Erschrickst du.
Und in all dem Staunen,
dem Ertrinken
in dem grünen Rausch
weißt du es doch:
Es nährt dich nicht.
Es zehrt von dir.
Und du begreifst:
Die Zeit des Gebens
ist gekommen.
Denn du
bist nicht verschieden
von dem Grün.

Wintergipfel

Schneebedeckte Gipfel, ein eisblauer See. Oder türkisgrünes Wasser, wenn die Sonne darauf spielt. Nebelschwaden oder Sturmwolken. Ein kalter Mond. Verschneite Tannenwipfel. Kälte, die man riechen kann. Einmal Winter für alle die Sinne.

oznor

 

wipfwl13

 

oznor

 

wintergipfel7

 

wintergipfel2

 

cof

 

oznor

 

oznor

 

Alle Aufnahmen stammen aus der Seenregion Mondsee, Attersee, Traunsee in Oberösterreich.

Im Nebel …

Es wird nicht hell. Nach wenigen Metern nur ist der Weg, den ich laufe außer Sicht. Wie Spukgestalten schälen sich die Konturen der Bäume aus dem Nebel.

Es ist, als könne man schlecht atmen. Unter den Füßen knirschen die letzten Reste von Eis, das langsam taut. Das zertretene Gras, das sich nicht mehr aufrichtet und der nasse Lehm unter den Schuhen tragen zur düsteren Stimmung bei.

Ich erkläre dem Weißabgleich meiner Kamera, wir wären im Scheinwerferlicht und brav ersetzt der Computer das matschige Grau zumindest durch ein mystisches Blau.

So wird plötzlich eine spannende Landschaft daraus. Balsam für meine farbenhungrige Seele.

Nebel2

 

Nebel6

 

Nebel3

 

Nebel11

 

Nebel8a

 

Nebel12

 

Nebel22

Die wilde, schöne Insel

Sylt im November: Morgens an einem abgelegenen Strand, wenn dir zwei Stunden lang niemand begegnet, das Farbspiel am Himmel, die unendliche Weite – das ist als wäre man an einem Ort, der gar nicht auf diesem Planeten liegt.

Mit Sturm und Graupelschauern muss gerechnet werden.  Alle 15 Minuten ist anderes Wetter. Jeden grauenhaften Wettereinbruch belohnt der Himmel immer wieder mit einem neuen grandiosen Schauspiel aus aufgerissenen Wolken, Sonnenstrahlen aus der Tiefe und endlosen Mengen Regenbögen. Täglich eine andere Lichtstimmung, ein neues Gemälde. Bis alleine das Betrachten von so viel Schönheit erschöpft.

Dann nicht wie heim zu Gosch: Tote Tante trinken und Fisch essen bis zum Abwinken. Eingekuschelt in eine Decke unter einem Wärmestrahler das Spektakel aus sicherem Abstand betrachten. Und sich wie eine große Familie fühlen. Alles Inselverrückte!

Eines Tages hat es uns am Strand erwischt bis auf die Knochen … Auf dem Rückweg durch die Dünen freundliche Kommunikation aus der triefenden Kapuze heraus mit den Fußgängern Richtung Strand: „Oooh, jetzt haben Sie das Beste verpasst!“ Erwartungsvolles Lächeln: „Macht nichts, wir bekommen unseren Teil schon noch ab.“ Das ist Sylt im November…

August1

April1

Dez1

Dez2

Juni1

Mai2

März2

Oktober1

Sept2

WinterWunderLand

Neujahrstag! Nein, geschneit hat es nicht an diesem ersten Tag des neuen Jahres. Aber Nebel, Wind und Kälte haben die Welt in einen bizarren Ort  verwandelt.
Dies ist Winterwunderland.

eis19

Jeder noch so kleine Ast zeigt wehrhafte Stacheln. Jeder ein unglaubliches Kunstwerk für sich. Kannst du den Wind hören, wie er Hand in Hand mit dem Nebel an diesen Wundern arbeitet? Nur einfach so. Zum Spaß. Und damit du die Augen aufsperrst, während er lacht. Seine leichteste Übung.

eis9

 

Blätter zeigen sich wehrhaft oder scheinen geradewegs der künstlichen Weihnachtsdeko eines Schaufensters entsprungen zu sein. Der Winter zeigt, was er kann. Staune!

eis8

Wandle auf Traumpfaden durch den sanften Nebel, während langsam die Kälte nach dir greift. Aber kannst du dich losreißen von dieser verzauberten Welt?

eis6

eis7

Ganz neue Blumen hat der Winter für dich geschaffen. Folge den zerbrechlichen Wundern immer tiefer in den Wald.

eis16eis17

Atme es ein mit allen Sinnen. Vielleicht schmilzt dieses unglaubliche Werk schon während du es noch zu begreifen suchst. Und sage Danke für dieses Geschenk.

eis5